THEDARKNESSs Blog
Mensch sein?
THEDARKNESS | 14.02.2008
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Ich bin ein Mensch.
Doch will ich das sein?
Was macht einen Menschen zum Menschen?
Ist er nicht doch ein Tier?
Nur, weil seine Vielzahl größer als die meisten Arten der Tiere ist?
Nur, weil seine Fähigkeit des Denkens mehr ausgeprägt ist,
als die der meisten Arten der Tiere?
Macht es ihn doch nicht mehr wert als jedes andere Wesen.
Jedoch spielt sich der Mensch als höchstes Wesen auf.
Bestimmt über Leben und Tod der Natur.
Das Leben ist den meisten Menschen gleichgültig.
Will ich da noch Mensch sein?
Warum sollte ich?
Wenn es doch zu wenig Menschen gibt, die
das Leben in seiner ursprünglichen Form achten.
Warum sollte ich noch Mensch sein?
Wenn ich Widernatürliches sehe.
Egal, wo ich bin.
Warum sollte ich in einem Leben leben,
welches nicht von mir selbst bestimmt wird?
Was können wir noch selbst entscheiden?
Ob wir Mensch sind, oder nicht?
Nein!!!
Selbst das wird uns vorgeschrieben.
Also gehe ich in die Natur und bin wieder Tier.
Wer bin ich?
THEDARKNESS | 01.12.2007
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Ich wandle durch die Dunkelheit.
Die Dunkelheit, welche eure Köpfe beherbergt.
Meine Worte durchdringen jeden eurer Gedanken.
Und fahren euch ins Gebein.
Ich berühre eure Herzen.
Schüre eure Wut.
Ihr werdet mich dafür lieben oder hassen.
Aber nie mich ignorieren.
Jeder meiner Laute erhallt in euren Ohren.
Und ihr sollt eure eigenen Dämonen erkennen.
Betet, dass eure Persönlichket nicht aus ihnen besteht.
Will sie richten.
Und meine Waffe ist eure Sprache.
Seht euch vor.
Ich lebe in eurer Dunkelheit.
Bin ein Funke.
Der Funke Hoffnung, der zum Inferno werden will.
Also lernt mich kennen und erkundet Weisheit.
Der Waldsee
THEDARKNESS | 01.12.2007
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Es waren zwei Kinder noch klein.
Sie kamen an einen See so rein,
so klar wie ein Diamant.
Blieb bisher unbekannt.
Ringsum die Bäume wogen im Wind.
Vom Wasser trinken wollte ein Kind.
Trat ans Ufer heran.
Doch plötzlich kam ein Mann.
Er war ganz in Schwarz gekleidet.
Eine Gestalt, welche man eigentlich meidet.
Die Gier in seinen Augen stand.
Er schon viele Kinder da fand.
Sie alle nun im Boden wohnen.
Jetzt Blätter über ihnen thronen.
Haben viel gewient vor ihrem Tod.
Der See schon oft sich färbte rot.
Der Geist des Waldes die klagenden Schreie vernommen.
Der Mann war nur wegen der Kinder gekommen.
Sie waren die Kinder von Engeln rein.
Der Mann jedoch wollte beenden ihr Sein.
Vom Teufel er ward gesandt.
Wartete an des Wassers Rand.
Um die Kinder holen.
Hat er ihre Träume gestohlen.
Um sie wieder zu erlangen.
Wollten sie sie suchen und fangen.
Waren jedoch im Manne verborgen.
Versteckt in des Menschens Sorgen.
Ein Messer blitz in seiner Hand.
Er will in Blut tränken dieses Land.
Erhebt den Arm zum Stich.
Seine Seele schon längst von ihm wich.
Rammt das Messer in des Kindes Leib erbarmungslos.
Seine Gier zu töten war unbeschreiblich groß.
Es schrie vor Schmerzen.
Er traf es im Herzen.
Die Klinge durchbohrte das kleine Herz in Sekunden.
Dem Kind kam es vor wie Stunden.
Stunden unendlicher Qual.
Das Kind wusste, es hatte keine Wahl.
Es musste sich vom Leben trennen.
Der Tod kann viel schneller rennen.
So begann der Glanz der Augen zu entweichen.
Die Kraft sich zu wehren würde nicht reichen.
Eine letzte Träne zu sehen auf der Wange war.
Wie das Wasser im See so klar.
Der Mann zog darauf das Messer aus des Kindes Brust.
Empfand dabei höchste Lust.
Sein eigen Herz begann schneller zu schlagen.
Ihn aufzuhalten niemand würde waagen.
Er rannte unaufhaltsam zum anderen Kind.
Auf dass auch dieses das Lebensende find.
Der Mann packte es am Haar.
Das Kind schon verloren war.
Durchschnitt seine Kehle geschwind.
Die Klinge war schneller als der Wind.
Das Kind starb still.
Der Mann wusste was er will.
Er schnitt ihnen die Augen aus dem Kopf.
Hielt sie dabei am Schopf.
Ein Engel hatte dieses grausame Treiben vernommen.
War zum Richten gekommen.
Zog sein Schwert aus der Scheide.
Um zu rächen die Kinder beide.
Schlug des Mannes Kopfe ab.
Verfehlte ihn nicht mal ganz knapp.
Er war nun gerichtet für alle Zeit.
Kein Engelskind, das wegen ihm mehr schreit.
Der See nun nie mehr größer werden kann.
Kein Leben wird je wieder erlöschen durch den Mann.
Die Tränen der Engel nicht mehr tropfen in den See.
Niemand mehr tut ihren Kindern mehr weh.
Herz aus Eis
THEDARKNESS | 25.11.2007
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Du sagtest dein Herz wäre aus Eis.
Wollte es dir erwärmen.
Weil es weh tut wie ich selber weiß.
Mörderische Stimmen im Kopfe zu sehr lärmen.
Wollte trocknen deine Tränen für immer.
Dir deine Einsamkeit nehmen.
So dass es nie wieder werden kann schlimmer.
Niemand mehr kann deine Gefühle lähmen.
Hätte dir die Welt zu Füßen gelegt.
Jeden Wunsch von deinen Augen gelesen.
Alle Probleme davon gefegt.
Nichts wäre mehr wie vorher gewesen.
Du hättest dies erfahren können.
Überwältigende Gefühle erleben.
Doch du wolltest es mir nicht gönnen.
Etwas Liebe mir zu geben.
Du hast mich lieber verletzt.
Mir ein Messer ins Herz gerammt.
Ich hatte jede deiner Berührungen geschätzt.
Mein Herz war vor Gefühlen entflammt.
Jetzt wird es wieder kalt.
Ich kann das Eis schon spüren.
Es ist grausamer als jede Gewalt.
Du musstest mich ja zu diesen Schmerzen verführen.
Ich hatte zu dir so viel Vertrauen.
Du konntest mir alles sagen.
Jedoch wolltest du wohl nicht auf mich bauen.
Und mir blieben nur noch Fragen.
Warum gerade ich?
Warum musstest du das mit mir machen?
Ich wollte warten auf dich.
Wie kann ich jetzt noch lachen?
Hast mich nun im Regen stehen lassen.
Schmerzen meinen Körper umhüllen.
Sollte ich dich dafür hassen?
Mein Denken mit mehr Wut erfüllen?
Nicht mal das könnte ich jetzt noch.
Bin dafür viel zu leer.
In meiner Gefühlswelt klafft ein Loch.
Das Leben ist wirklich nicht fair.
Du bist nun zu einem Anderen gegangen.
Soviel zu dem Eis in deinem Herzen.
Und ich bin im Leid gefangen.
Welches mir bereitet große Schmerzen.
Du hast mir das Eis geschenkt.
Würde mich gerne bei dir bedanken.
Bekomme mich nicht abgelenkt.
Zeigtest mir erbarmungslos meine Schranken.
Wünsche dir noch viel Glück.
Sollst haben ein schönes Leben.
Der Glanz meiner Augen verschwindet Stück für Stück.
Wollte dir doch soviel geben.
Einsamkeit
THEDARKNESS | 18.11.2007
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Du stehst morgens auf.
Bist wieder schlecht drauf.
Musst ein Leben leben,
nach welchem keiner will streben.
Bist unglücklich mit dir selbst.
Glaubst das du ständig einen Abgrund herunter fällst.
Doch er hat kein Ende.
Wenn man nur etwas Glück fände.
Doch dieses ist am Grund vergraben.
Andere Menschen werden sich daran laben.
Man selbst kann ihnen nur zusehen.
Und um etwas Gnade flehen.
Um jemanden zu finden,
der diesen Schmerz kann binden.
Zu helfen eine Zukunft zu ersehen
und keine Fehler im Leben mehr zu begehen.
Wieder Gefühle zu empfinden
und die Seele nicht mehr zu schinden.
Die tiefen Spuren und Narben im Herzen vergessen.
Nicht mehr sein von Trauer zerfressen.
Wer kann dir das geben?
Dafür sorgen das du hast ein Leben?
Freunde sind wertvoll.
Familie ist auch ganz toll.
Aber Liebe ist ungeschlagen.
Man würde alles waagen.
Jedoch scheint sie manchmal unerreichbar.
Und die schlimmsten Alpträume werden wahr.
Du bist wieder allein.
Willst am liebsten wein.
Das Herz wird wieder zu Eis.
Und du glaubst es wird nie wieder heiß.
Die Augen werden leer.
Jede Bewegung jeder Gedanke fällt dir schwer.
Deine Einsamkeit wird dir immer mehr bewusst.
Und auf das Leben hast du keine Lust.
Du wirst ja nur doch wieder entäuscht werden.
So läuft das halt hier auf Erden.
Ich sage nur schönen Dank.
Das ist doch wirklich krank.
Ich lebe doch nicht um zu sterben.
Meine Welt soll sich mit Freude und Liebe färben.
Doch so blauäugig kann ich nicht sein.
Es ist halt nicht alles fein.
Doch einmal wirklich Glück haben.
Die Welt zu sehen in allen Farben.
So das man kann für das ganze Leben davon schöpfen.
Ohne sich selbst am liebsten zu köpfen.
Dies ist etwas was ich will erleben.
Will nach Zufriedenheit streben.
Ich kann dies vergeben.
Doch wann werd ich es erleben?




