A5: Massenunfall in der Silvesternacht
City- & Szenenews
03.01.2010
Für eine Vielzahl von Autofahrern begann das neue Jahr mit dem schwersten Verkehrsunfall der letzten Jahrzehnte. 50 Fahrzeuge stießen bei Freiburg zusammen - mit tödlichen Folgen.
Auf der Autobahn A5 bei Freiburg ereignete sich in der Silvesternacht der schlimmste Unfall der letzten Jahrzehnte: Insgesamt 50 Fahrzeuge krachten ineinander!
Den Anfang nimmt der Massenunfall um 01:25 Uhr. Ein Fahrzeug kommt von der Straße ab, überschlägt sich und bleibt auf dem Dach liegen. Der darauffolgene LKW kann noch bremsen - der hinter ihm fahrende PKW allerdings nicht. Es folgt eine Reihe von unaufhörlichen Zusammenstößen, die sogar zwei Todesopfer fordert.
Äußerst seltener Nebel nahm Fahrern die Sicht
Schuld an dem Massenunfall trägt der ungewöhnlich dichte Nebel jener Nacht. Uwe Schickedanz, Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Stuttgart, erklärt gegenüber dem Spiegel: "Die Feinstaubbelastung durch das Feuerwerk, der Luftmassenwechsel mit deutlich kühleren Temperaturen und die sternklare Nacht haben den dichten Nebel verursacht." Ein äußerst seltenes Phänomen; nicht zu vergessen die gefährliche Glätte, die auf der Fahrbahn herrschte.
"Es ist ein brutales Trümmerfeld!"
Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsteams. Insgesamt drei Notärzte, 54 Helfer des Roten Kreuzes mit rund 20 Fahrzeugen und zwei Rüstzüge der Feuerwehr kamen den Unfallopfern zu Hilfe. Aber: Aufgrund des Nebels, der bereits die Massenkarambolage verursacht hatte, sowie der spiegelglatten Straße kamen die Retter nur langsam voran.
"Es ist ein brutales Trümmerfeld", sagt Polizeisprecher Karl-Heinz Schmid. Der entstandene Schaden liegt vermutlich weit über der Millionengrenze.
(nm)
Für eine Vielzahl von Autofahrern begann das neue Jahr mit dem schwersten Verkehrsunfall der letzten Jahrzehnte. 50 Fahrzeuge stießen bei Freiburg zusammen - mit tödlichen Folgen.
Auf der Autobahn A5 bei Freiburg ereignete sich in der Silvesternacht der schlimmste Unfall der letzten Jahrzehnte: Insgesamt 50 Fahrzeuge krachten ineinander!
Den Anfang nimmt der Massenunfall um 01:25 Uhr. Ein Fahrzeug kommt von der Straße ab, überschlägt sich und bleibt auf dem Dach liegen. Der darauffolgene LKW kann noch bremsen - der hinter ihm fahrende PKW allerdings nicht. Es folgt eine Reihe von unaufhörlichen Zusammenstößen, die sogar zwei Todesopfer fordert.
Äußerst seltener Nebel nahm Fahrern die Sicht
Schuld an dem Massenunfall trägt der ungewöhnlich dichte Nebel jener Nacht. Uwe Schickedanz, Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Stuttgart, erklärt gegenüber dem Spiegel: "Die Feinstaubbelastung durch das Feuerwerk, der Luftmassenwechsel mit deutlich kühleren Temperaturen und die sternklare Nacht haben den dichten Nebel verursacht." Ein äußerst seltenes Phänomen; nicht zu vergessen die gefährliche Glätte, die auf der Fahrbahn herrschte.
"Es ist ein brutales Trümmerfeld!"
Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsteams. Insgesamt drei Notärzte, 54 Helfer des Roten Kreuzes mit rund 20 Fahrzeugen und zwei Rüstzüge der Feuerwehr kamen den Unfallopfern zu Hilfe. Aber: Aufgrund des Nebels, der bereits die Massenkarambolage verursacht hatte, sowie der spiegelglatten Straße kamen die Retter nur langsam voran.
"Es ist ein brutales Trümmerfeld", sagt Polizeisprecher Karl-Heinz Schmid. Der entstandene Schaden liegt vermutlich weit über der Millionengrenze.
(nm)
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