Autoclub warnt: Dieselfahrzeuge nicht gegen Benziner tauschen
City- & Szenenews
16.06.2008
Auch wenn der Dieselpreis fast genauso hoch ist wie der von Super- oder Normalbenzin: Der Kauf eines Dieselfahrzeugs kann immer noch günstiger sein als ein Benziner. Wer einen Diesel schon hatte, sollte den nicht unbedingt gegen einen Benziner eintauschen, meint der Automobilclub von Deutschland.
Besitzern von Dieseln empfiehlt der Automobilclub AvD, auch angesichts der Rekordpreise für Dieselkraftstoff keine vorgezogene Kaufentscheidung für einen Benziner. Hintergrund: Der AvD fürchtet, dass gerade Autobesitzer, die streng auf die Kosten achten, angesichts der wachsenden finanziellen Nachteile gegenüber vergleichbaren Benzinern ihre Autos panikartig auf den Markt werfen.
Die Massenverkäufe drückten dann auf die Preise der Gebrauchten, so die Experten vom AvD. Die Dieselbesitzer sollten auch mit bedenken, dass die Selbstzünder im Laufe der Zeit eher weniger als mehr Sprit verbrauchen und deshalb gebe es genügend Zeit, eine Alternative zum gegenwärtigen Fahrzeug zu finden.
Schnäppchenjäger, die auf sinkende Preise für gebrauchte Diesel hoffen, sollten ebenfalls eine genaue Kalkulation anstellen, mahnt der AvD. Noch stärker als in der Vergangenheit müssten die höheren Kosten für Kfz-Steuern und -Versicherung in die Berechnung einbezogen werden, damit die Freude über den vermeintlich günstigen Kauf nicht schnell zur Frustration werde.
Eine entscheidende Rolle spiele dabei auch der Dieselpreis. Nach Ansicht der Ölexperten vom Mineralölverband in Hamburg hat der noch längst nicht den Höchststand erreicht. Nachdem der Dieselpreis mit durchschnittlich 1,52 Euro pro Liter erstmals das gleiche Niveau wie die Benzinpreise erreicht habe, sei davon auszugehen, dass Diesel auf lange Sicht sogar teurer sein werde als Benzin. Die Gründe dafür liegen im wachsenden Dieseldurst der USA und dem steigenden Bedarf der Logistikbranche in Europa. Fracht wird in Europa größtenteils mit dieselgetriebenen Lkw bewegt.
mfe/ddp
Auch wenn der Dieselpreis fast genauso hoch ist wie der von Super- oder Normalbenzin: Der Kauf eines Dieselfahrzeugs kann immer noch günstiger sein als ein Benziner. Wer einen Diesel schon hatte, sollte den nicht unbedingt gegen einen Benziner eintauschen, meint der Automobilclub von Deutschland.
Besitzern von Dieseln empfiehlt der Automobilclub AvD, auch angesichts der Rekordpreise für Dieselkraftstoff keine vorgezogene Kaufentscheidung für einen Benziner. Hintergrund: Der AvD fürchtet, dass gerade Autobesitzer, die streng auf die Kosten achten, angesichts der wachsenden finanziellen Nachteile gegenüber vergleichbaren Benzinern ihre Autos panikartig auf den Markt werfen.
Die Massenverkäufe drückten dann auf die Preise der Gebrauchten, so die Experten vom AvD. Die Dieselbesitzer sollten auch mit bedenken, dass die Selbstzünder im Laufe der Zeit eher weniger als mehr Sprit verbrauchen und deshalb gebe es genügend Zeit, eine Alternative zum gegenwärtigen Fahrzeug zu finden.
Schnäppchenjäger, die auf sinkende Preise für gebrauchte Diesel hoffen, sollten ebenfalls eine genaue Kalkulation anstellen, mahnt der AvD. Noch stärker als in der Vergangenheit müssten die höheren Kosten für Kfz-Steuern und -Versicherung in die Berechnung einbezogen werden, damit die Freude über den vermeintlich günstigen Kauf nicht schnell zur Frustration werde.
Eine entscheidende Rolle spiele dabei auch der Dieselpreis. Nach Ansicht der Ölexperten vom Mineralölverband in Hamburg hat der noch längst nicht den Höchststand erreicht. Nachdem der Dieselpreis mit durchschnittlich 1,52 Euro pro Liter erstmals das gleiche Niveau wie die Benzinpreise erreicht habe, sei davon auszugehen, dass Diesel auf lange Sicht sogar teurer sein werde als Benzin. Die Gründe dafür liegen im wachsenden Dieseldurst der USA und dem steigenden Bedarf der Logistikbranche in Europa. Fracht wird in Europa größtenteils mit dieselgetriebenen Lkw bewegt.
mfe/ddp
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