Der Spion-Modetipp: Cheap Monday

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© Cheap Monday, 2008
17.07.2008

Die Röhrenjeans ist heute das, was vor drei, vier Jahren die Schlaghose war: Mittlerweile haben vemutlich alle trendbewussten Menschen zwischen 13 und 30 ein Exemplar im Schrank hängen. Der Spion zeigt euch die Marke, die den Trend kreiert hat: Cheap Monday aus Schweden.

Die Geschichte,...

Cheap Monday zeigt den großen Konkurrenten, wo es lang geht: Innerhalb von vier Jahren ist aus einem Fashionshop in einem Vorort von Stockholm ein international vertriebenes Brand geworden, das High-Fashion-Qualität zu erschwinglichen Preisen anbietet. Dabei gilt auch heute noch die anfänglich beschlossene Garantie, keine Jeans für über 50 Euro zu verkaufen genau so wie die Verpflichtung, ethische und soziale Standards in der Produktion und im Vertrieb zu wahren. Wie die ersten 800 Jeans, die im März 2004 produziert und innerhalb von ein paar Wochen im eigenen Laden verkauft wurden, ist auch heute noch jedes Stück handgemacht.

...der Erfolg...

Qualität und ein gutes Konzept zahlen sich auch geschäftlich aus. Mittlerweile wird Cheap Monday in 28 Ländern und 1000 Stores verkauft. Neuester Clou: H&M interessierte sich so sehr für das junge Brand, dass Cheap Monday in den Konzern integriert wurde. Trotzdem liegt die kreative Kontrolle über die Marke immer noch in den Händen der Erfinder. Somit bestehen gute Gründe zur Hoffnung, dass die Designs nach wie vor Trends setzen und ihnen nicht hinterher rennen.

...und der Style

Stylemäßig kann den Jungs von Cheap Monday wohl niemand etwas vormachen. In der aktuellen Kollektion trifft das auslaufende 80er-Revival auf den neuen 70er-Trend. Trotzdem werden Schlaghosen und peinliche Riesenprints konsequent gemieden. Überhaupt ist das, was Cheap Monday am ehesten ausmacht, die Kombination aus elegant-lässiger Dezenz und überraschenden, aber nie aufdringlichen Details. Die Schnitte sind klar und trotzdem ungewöhnlich, es gibt viele verdeckte Verschlüsse und perfekt plazierte Knöpfe. Vintage wird großgeschrieben, im cleanen Design schwingt ein Hauch von asiatischer Strenge mit und nie wird es zu steril.

Fazit: Wer Stil nicht mit Arroganz und Lässigkeit nicht mit Nachlässigkeit verwechselt und auf eine Mischung aus College-Boy/Girl, Rockabilly, Nippon-Charme und dezenter Extravaganz steht, liegt mit Cheap Monday goldrichtig.
Doch überzeugt euch selbst: Die aktuelle und alle vergangenen Kollektionen sowie die Selbstverpflichtung könnt ihr euch HIER anschauen.

(KS)
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