Erfolgstief der Bankräuber aus Vorpommern
City- & Szenenews
18.05.2010
Bankräuber aus Vorpommern erbeuteten in ganz Deutschland insgesamt über 600.000 Euro. Doch ihre Erfolgssträhne ist vorbei, denn jetzt wurden sie zu hohen Haftstrafen verurteilt.
Mit Schreckschusspistolen und Vorschlaghämmern bedrohten die maskierten Männer Kunden und Bankangestellte, wie ndr.de berichtet. Mit dieser immer gleichen Methode erzwangen sie die Öffnung der Tresore. Bis die Polizei eintraf, waren die Täter mit ihrer Beute verschwunden. Doch schließlich gingen sie den Ermittlern doch ins Netz.
Der einschlägig vorbestrafte 55-jährige Haupttäter aus Heringsdorf und sein Komplize, ein 31-jähriger Mann aus Stralsund, wurden am Montag vom Stralsunder Landgericht zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Stralsunder muss wegen Beteiligung an drei Überfällen für fünf Jahre und neun Monate in Haft, der Heringsdorfer geht wegen schweren Raubes in fünf Fällen für elf Jahre ins Gefängnis. In seinem Fall behielten sich die Richter außerdem vor, wegen des Hangs zu weiteren Straftaten eine anschließende Sicherheitsverwahrung anzuordnen.
Insgesamt 14 Verdächtige
Beide Angeklagte sollen Überfälle auf Bank- und Sparkassenfilialen in Schmiedefeld (Thüringen), Todenbüttel (Schleswig-Holstein) und Göhren auf Rügen begangen haben, bei denen sie rund 390.000 Euro erbeutet haben. Der 55-Jährige überfiel außerdem mit anderen Tätern zwei weitere Banken und raubte dabei noch einmal fast 217.000 Euro.
Beide waren schon zu Prozessbeginn geständig. Der Heringsdorfer machte außerdem Angaben über die bisher unbekannten Mittäter. Zwölf der insgesamt 14 Verdächtigen sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Einer von ihnen, ein 37-jähriger Mann aus Mellenthin (Usedom), hatte sich gemeinsam mit einem weiteren mutmaßlichen Komplizen erst vor wenigen Tagen der Polizei gestellt und räumte ein, an einem Überfall in Willingen (Hessen) beteiligt gewesen zu sein.
(pb)
Bankräuber aus Vorpommern erbeuteten in ganz Deutschland insgesamt über 600.000 Euro. Doch ihre Erfolgssträhne ist vorbei, denn jetzt wurden sie zu hohen Haftstrafen verurteilt.
Mit Schreckschusspistolen und Vorschlaghämmern bedrohten die maskierten Männer Kunden und Bankangestellte, wie ndr.de berichtet. Mit dieser immer gleichen Methode erzwangen sie die Öffnung der Tresore. Bis die Polizei eintraf, waren die Täter mit ihrer Beute verschwunden. Doch schließlich gingen sie den Ermittlern doch ins Netz.
Der einschlägig vorbestrafte 55-jährige Haupttäter aus Heringsdorf und sein Komplize, ein 31-jähriger Mann aus Stralsund, wurden am Montag vom Stralsunder Landgericht zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Stralsunder muss wegen Beteiligung an drei Überfällen für fünf Jahre und neun Monate in Haft, der Heringsdorfer geht wegen schweren Raubes in fünf Fällen für elf Jahre ins Gefängnis. In seinem Fall behielten sich die Richter außerdem vor, wegen des Hangs zu weiteren Straftaten eine anschließende Sicherheitsverwahrung anzuordnen.
Insgesamt 14 Verdächtige
Beide Angeklagte sollen Überfälle auf Bank- und Sparkassenfilialen in Schmiedefeld (Thüringen), Todenbüttel (Schleswig-Holstein) und Göhren auf Rügen begangen haben, bei denen sie rund 390.000 Euro erbeutet haben. Der 55-Jährige überfiel außerdem mit anderen Tätern zwei weitere Banken und raubte dabei noch einmal fast 217.000 Euro.
Beide waren schon zu Prozessbeginn geständig. Der Heringsdorfer machte außerdem Angaben über die bisher unbekannten Mittäter. Zwölf der insgesamt 14 Verdächtigen sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Einer von ihnen, ein 37-jähriger Mann aus Mellenthin (Usedom), hatte sich gemeinsam mit einem weiteren mutmaßlichen Komplizen erst vor wenigen Tagen der Polizei gestellt und räumte ein, an einem Überfall in Willingen (Hessen) beteiligt gewesen zu sein.
(pb)

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