Hartz IV-Empfänger dürfen Rolltreppe nicht benutzen
City- & Szenenews
21.01.2010
Ein Berliner Einkaufszentrum stellte für Hartz IV-Empfänger ein skurilles Verbot auf: Die Rolltreppe, die zum Jobcenter führt, ist für sie tabu!
Vor dem Jobcenter des Berliner Einkaufszentrum "Kindl-Boulevard" postiert man neuerdings Sicherheitspersonal. Sinn und Zweck der Aufpasser? Verhindern, dass Hartz IV-Empfänger die Rolltreppe zum Jobcenter benutzen!
Anstelle der Rolltreppe, die direkt zum Eingang der Arbeitsagentur führt, sollen die Kunden eine Steintreppe nutzen, die einen kleinen Umweg darstellt. Diskriminierend - oder gut durchdacht?
Das Management des Centers in Berlin-Neukölln behauptet, mit diesem Verbot nur die Sicherheit aller Besucher gewährleisten zu wollen.
Die potenzielle Gefahr: Die Kunden, die mit der Rolltreppe fahren, könnten in den Gegenverkehr derjenigen geraten, die den rückwärtigen Eingang nutzen und an der Rolltreppe vorbei müssen, um zum Center zu gelangen.
Die mögliche Folge: Am oberen Ende der Rolltreppe bleiben Kunden stehen, um den Gegenverkehr passieren zu lassen, woraufhin es auf der Rolltreppe selbst zu "Auffahrunfällen" kommen kann. Der darauffolgende Tumult sei vorprogrammiert.
Diese Regelung schreit bereits nach empörten Protesten. Wie der Tagesspiegel berichtet, plant das Centermanagement den Ärger mit einer ganz anderen Lösung zu umgehen: Möglicherweise wird die Rolltreppe zukünftig nur noch abwärts fahren.
(nm)
Ein Berliner Einkaufszentrum stellte für Hartz IV-Empfänger ein skurilles Verbot auf: Die Rolltreppe, die zum Jobcenter führt, ist für sie tabu!
Vor dem Jobcenter des Berliner Einkaufszentrum "Kindl-Boulevard" postiert man neuerdings Sicherheitspersonal. Sinn und Zweck der Aufpasser? Verhindern, dass Hartz IV-Empfänger die Rolltreppe zum Jobcenter benutzen!
Anstelle der Rolltreppe, die direkt zum Eingang der Arbeitsagentur führt, sollen die Kunden eine Steintreppe nutzen, die einen kleinen Umweg darstellt. Diskriminierend - oder gut durchdacht?
Das Management des Centers in Berlin-Neukölln behauptet, mit diesem Verbot nur die Sicherheit aller Besucher gewährleisten zu wollen.
Die potenzielle Gefahr: Die Kunden, die mit der Rolltreppe fahren, könnten in den Gegenverkehr derjenigen geraten, die den rückwärtigen Eingang nutzen und an der Rolltreppe vorbei müssen, um zum Center zu gelangen.
Die mögliche Folge: Am oberen Ende der Rolltreppe bleiben Kunden stehen, um den Gegenverkehr passieren zu lassen, woraufhin es auf der Rolltreppe selbst zu "Auffahrunfällen" kommen kann. Der darauffolgende Tumult sei vorprogrammiert.
Diese Regelung schreit bereits nach empörten Protesten. Wie der Tagesspiegel berichtet, plant das Centermanagement den Ärger mit einer ganz anderen Lösung zu umgehen: Möglicherweise wird die Rolltreppe zukünftig nur noch abwärts fahren.
(nm)
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